Hypnose vs. Meditation

Meditation = Wachbewusstseinszustand bis zum Überbewusstseinszustand und das Gehirn vernetzt sich mit Alltagssituationen. Die Verbindung mit Emotionen wird gekappt.

Hypnose = Unterbewusstseinszustand bis zur Tiefentrance. Gewisse Themen werden mit den eigenen Ressourcen verknüpft, wie z. B. Selbstachtung, Selbstvertrauen oder das Selbstwertgefühl.

Wenn du meditierst, dann geschieht das Gegenteil.

Dann bist du nicht mehr in einem Wachbewusstseinszustand, sondern du gehst in einen Überbewusstseinszustand.

Bei der Hypnose entspannt sich der Körper komplett.

Beim Meditieren wird eine aufrechte Haltung eingenommen.

 

 

Im Wachbewusstsein vernetzt dein Gehirn gewisse Dinge im Alltag, um aktuelle Situationen besser zu meistern. Sobald du in eine hypnotische Trance gehst, wird dein Unterbewusstsein wach und dein Bewusstsein begibt sich in einen schläfrigen Zustand.

Wenn das Unterbewusstsein wacher ist, können wir gezielt Verknüpfungen zwischen deinen Ressourcen und eine für dich schwierige Situation,

Wir verknüpfen gewisse Themen mit deinen Ressourcen, zum Beispiel deiner inneren Stärke, deinem Selbstvertrauen, deinem Selbstwertgefühl, deiner Angst.

Entspannt sich der Körper, kommt auch der Geist zur Ruhe.

Beim Meditieren passiert das Gegenteil. Du bist nicht nur in einem Wachbewusstsein, sondern du gehst in einen überbewussten Zustand

Das heißt, du nimmst dich aus diesen Verbindungen raus.

Beim Meditieren willst du nichts verbinden, sondern du willst einfach nur Konzentrieren / Zentrieren / Fokussieren.

Im Wachbewusstsein Zustand hast du sehr viele Beta-Frequenzen.

Diese Frequenzen in der Hirnaktivität sind ziemlich hoch, zwischen 14 bis 30 Hz.

Sobald du in eine hypnotische Trance gehst, werden tieferen Frequenzen mehr Raum gegeben.

Dann hast du Alpha-Frequenzen zwischen 9 bis 13 Hz. Sie sind tiefer und bewegen sich deutlich ruhiger. Je tiefer du in die hypnotische Trance gehst, desto näher kommst du in die Tetra-Frequenzen, die zwischen 4 bis 8 Hz liegen / schwingen.

Die Delta-Frequenz ist die Tiefste und liegt bei 0,3 bis 3 Hz.

Dein Geist befindet sich im absoluten Ruhezustand.

Bei der Meditation hingegen sind sogar Gamma-Frequenzen wahrnehmbar. Diese entsteht durch absolute Fokussierung auf ein und dieselbe Sache. Diese liegt über 30 Hz. Also sehr hohe Schwingungen.

In einem EEG (Hirnstrommessung), sieht man bei Anwendung beider Methoden deutliche Unterschiede in den Gehirnströmen.

Beispiel einer Angstsituation

 

 

Du hast Angst vor der Dunkelheit, weil dir im Dunkeln mal was Schlimmes passiert ist. Doch ist es nicht die Dunkelheit, die dir Angst macht, sondern das Geschehene selbst. Beim Meditieren betrachtest du allerdings ohne jegliche Verknüpfung zum Ereignis nur die Dunkelheit selbst. Du stellst dir nur die Dunkelheit vor, ohne sie zu bewerten, einfach nur, als das, was sie ist. Die Dunkelheit. Das Bewerten bedeutet, Gefühle zu erzeugen. Das soll in der Meditation vermieden werden.

 

Meditation wird auch gern dazu verwendet, um in die Gedankenleere zu gelangen, weil die Gedanken / der Verstand ausgeschaltet werden sollen, um Ruhe und Stille zu erfahren.

Bei der Hypnose ist das umgekehrt der Fall. Hier wollen wir die bestehenden Bewertungen einer Situation betrachten und gegen neue Bewertungen austauschen bzw. verbinden.

 

Im Beispiel der Dunkelheit, betrachtet man die vergangene Situation und verknüpft sie mit neuen Bewertungen. Es werden neue Vorstellungen projiziert, die massiv abgeschwächt dargestellt werden, man beginnt zum Beispiel damit, wie schon in der Dunkelheit der Vollmond zur Geltung kommt oder wie viele Sterne man am Himmel sieht, wenn die Nacht klar und richtig dunkel ist. Und schon entstehen durch die neuen Bilder im Kopf automatisch positivere Bewertungen zur Dunkelheit. Denn die Dunkelheit selbst hat das Ereignis nicht ausgelöst. Sie war lediglich ein Bestandteil der damals gegenwärtigen Situation oder des Moments. Sie ist aber nicht der Auslöser gewesen.

 

Beide Methoden fühlen sich entspannt an, aber kognitiv, also geistig betrachtet, sind es andere Prozesse. Und spannend ist auch, wenn man das Hirn bei beiden Methoden beobachtet, sieht man, dass jede Methode ihre eigenen Frequenzen produziert.